Aus dem Wissen heraus, dass ein Mangel an Vergebung und Verbitterung enorm viel Lebensenergie raubt und nicht ohne Auswirkungen auf unsere Gesundheit bleibt, entwickelten Colin C. und Joann Tipping „Die Tipping-Methode der Radikalen Vergebung". Colin Tipping ist ein renommierter klinischer Hypnotherapeut, Seminarleiter und Autor mehrerer Bücher. Sein preisgekröntes Buch über die heilende Kraft der radikalen Vergebung wurde in zwölf Sprachen übersetzt. 
Es ist nicht notwendig, an die Wirksamkeit der Tipping-Methode zu glauben. Allein die Bereitschaft, durch den Prozess zu gehen, reicht aus, so Colin Tipping, um einen Wandel und innere Heilung zu vollziehen.
 

 So funktioniert die Radikale Vergebung:

 

1.  Erzählen Sie Ihre Geschichte:

" Was ist geschehen? Was raubt Ihnen den Frieden? Wo fühlen Sie sich als Opfer? Weshalb ärgern Sie sich? Beispiel: Mein Partner betrog mich um viel Geld, hohe Rückzahlungen kommen auf mich zu, ich muss mehr arbeiten, um das Geld aufzubringen, ich kann ihm nicht mehr vertrauen.

 

2. Was sind dabei Ihre vorherrschenden Gefühle?

Es gilt diese wahrzunehmen. Beispiel: wütend, hilflos, einsam, enttäuscht, verletzt.  Bei diesem Schritt nehmen wir unsere Gefühle liebevoll an, wir akzeptieren sie und hören auf, sie zu beurteilen. Wir übernehmen die Verantwortung für die Gefühle, und sind bereit, anzuerkennen, dass wir aus dieser Situation lernen können.

3. Analysieren Sie Ihre Geschichte


Was ist tatsächlich passiert? Was sind Ihre Interpretationen, Urteile, Anklagen dazu? Gab es in Ihrem Leben ähnliche Situationen? Welche Glaubenssätze tragen Sie in sich, die Ihnen ständig solche Erfahrungen präsentieren? Beispiel: „Ich bin nicht liebeswert.“ „Ich werde immer betrogen.“  „Das Leben ist ungerecht.“ Habe ich solche Gedanken über mich, so werden sie sich in meinem Leben bewahrheiten.

 

4. Geben Sie Ihrer Geschichte einen neuen Rahmen.


Eine neue Wahrnehmung schenkt Ihnen die Gelegenheit, den Teil in Ihnen zu heilen, der anklagt. Wenn wir verstehen, was wir zu dieser Krise beigetragen haben, und sei es auch nur, dass wir bestimmte Verhaltensweisen anderer zu lange ausgehalten  haben, kommen wir in der Lage, etwas zu verändern. Es ist kein leichter Schritt, sich eine Mitschuld an einem Ereignis einzugestehen, das uns so tief verletzt hat. Doch es befreit uns aus der Opferrolle, die immer bedeutet, "ich kann nichts ändern." Das Geschehene könnte Ihnen dazu dienen, genauer hinzusehen: Wo betrüge ich mich selbst? Wo misstraue ich dem Leben? Wo bin ich ungerecht? Wo übernehme ich nicht genügend Eigenverantwortung? Diese Schritte erfordern viel Wertschätzung uns selbst und anderen gegenüber. Er ermöglicht uns jedoch letztendlich unsere ursprüngliche Geschichte, die auf Schuld bassiert, loszulassen und ein glücklicheres Leben zu führen.

 

5. Die neue Geschichte  integrieren:

Die Eigenverantwortung zu übernehmen, sollte nicht als zusätzliche Last, sonden als persönliche Bereicherung empfunden werden. Jede Zelle des Köpers sollte den Energiewandel aufnehmen. Das kann z.B. durch ein berührendes Musikstück unterstützt werden, wodurch man sich mit der Wahrheit des Herzens verbindet, den Frieden im Innern fühlen und dem eigenen Leben eine nachhaltige Wendung geben kann.
 
Quelle: Conny Elohin Zahor, Autorin des Buches: "Vergeben ist der Schlüssel zum Glück", psychologische Beraterin und Vergebungsexpertin, hat die Tipping-Methode, die hier sehr verkürzt vorgestellt wird, im Magazin Freie Psychotherapie, Februar 2017 ausführlicher beschrieben.
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