PraxisBlog

Der PraxisBlog liefert Ihnen in unregelmäßigen Abständen Artikel zu den Themen Tinnitus, Psychologie, Entspannung und natürlich über unsere Praxis.

Aus dem Wissen heraus, dass ein Mangel an Vergebung und Verbitterung enorm viel Lebensenergie raubt und nicht ohne Auswirkungen auf unsere Gesundheit bleibt, entwickelten Colin C. und Joann Tipping „Die Tipping-Methode der Radikalen Vergebung". Colin Tipping ist ein renommierter klinischer Hypnotherapeut, Seminarleiter und Autor mehrerer Bücher. Sein preisgekröntes Buch über die heilende Kraft der radikalen Vergebung wurde in zwölf Sprachen übersetzt. 
Es ist nicht notwendig, an die Wirksamkeit der Tipping-Methode zu glauben. Allein die Bereitschaft, durch den Prozess zu gehen, reicht aus, so Colin Tipping, um einen Wandel und innere Heilung zu vollziehen.

Entgegen allen romantischen Vorstellungen kann der Urlaub durchaus zu einer Zerreißprobe für die Partnerschaft werden. Tatsächlich ist die Nachfrage nach Paarberatung in meiner Praxis gerade im Frühherbst überdurchschnittlich hoch. Jede dritte Scheidung wird nach dem gemeinsamen Urlaub eingereicht. Damit Ihr Paarurlaub gelingt, hier einige Tipps.   

Wenn der Druck zu groß wird und man sich seinen zahlreichen Aufgaben einfach nicht mehr gewachsen fühlt, vielleicht sogar unter Angstzuständen leidet, wenn man nicht mehr richtig schlafen kann und sich nicht mehr leistungsfähig fühlt, dann liegt der Verdacht auf Burnout sehr nahe.

Dr. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der Naturamed Kliniken in Bad Waldsee ist einer der bekanntesten Burnout-Experten und hat 12 Phasen herausgearbeitet, die hier vorgestellt werden.

tinnitus wellen

Eine anerkannte Methode zu Bewältigung von plagenden Ohrgeräuschen

Kennen Sie das? Es summt, brummt, pfeift oder zischt im Ohr und einen Augenblick später ist alles wieder ruhig. Wenn die Ohrgeräusche von alleine verklingen, ist das sehr erfreulich. Bei einem Großteil der Bevölkerung ist das leider nicht der Fall und die Ohrgeräusche, Tinnitus genannt bleiben dauerhaft bestehen. Erstaunlicher Weise nehmen jedoch nicht alle Betroffenen ihren chronischen Tinnitus als belastend und leidvoll wahr.

Die Wissenschaft entwickelt nicht ständig neue Einschlaf-Tipps. Die Kunst ist, sich tatsächlich an die bewährten zu halten.

 

1. Täglich raus!

Gehen Sie täglich raus - und genießen Sie die Sonne oder wenigstens das Tageslicht. Das hilft dem Schlafwach-Rhythmus des Gehirns.

2. Gähnen Sie! 

Gähnen kann beim Einschlafen helfen, weil es hilft, wichtige Hormone und Gehirnbotenstoffe, wie Serotonin oder opiumartige Stoffe zu bilden.

3. Schaukeln Sie!

Was Kinder zum Einschlafen bringt, kann auch Erwachsenen helfen: Schaukeln Sie, wiegen Sie sich! Ob in der Hängematte, im Schaukelstuhl oder breitbeinig im Stehen. Solche rhythmischen Bewegungen verlangsamen die Hirnwellen und beruhigen den Stoffwechsel.

4. Raum des Wohlgefühls

Das Schlafzimmer soll ein aufgeräumter Raum des Wohlgefühls sein, erfüllt mit angenehmen Düften (z.B. Lavendel, Rosen oder Heu) und zurückhaltenden Farben. Grelles Licht, TV und Lärm gilt es zu vermeiden.   

5. Lob der Bettsocke

Ein Lob der guten alten Bettsocke: Warme Füße gelten als Einschlafhilfe.

 

Im Bett zur Ruhe kommen und die Welt vergessen? Für viele Menschen ist das gar nicht so einfach. Doch die gute Nachricht lautet: Schlafen kann man lernen.

(Quelle: Geomagazin 12/2016: Schlafen lernen, von Hanja Lutzak) 

 

 

Diese Kriterien deuten auf eine Alkoholabhängigkeit

Alkohol hat einen besonderen Stellenwert in der modernen Gesellschaft. Als eines der letzten voll akzeptierten Genussmittel ist er weit verbreitet. Die Gefahren des Alkohols werden jedoch unterschätzt, insbesondere wenn er regelmäßig als Seelentrost, Einschlafhilfe oder vermeidlicher „Problemlöser-NO 1“ eingesetzt wird. 

„Die Grenze, an der Genuss aufhört und Sucht anfängt, ist fließend. Man versucht die Abhängigkeit durch mehrere Faktoren zu umschreiben. Jede einzelne der unten aufgeführten Warnhinweise ist ein deutliches Alarmsignal. Für die Diagnose Alkoholabhängigkeit muss keine körperliche Abhängigkeit (Entzugssyndrom) vorliegen.

Zur Diagnose des Abhängigkeitssyndroms müssen nach der ICD-10* drei oder mehr der folgenden Kriterien gemeinsam erfüllt sein. Trifft dies zu, liegt in der Regel eine Abhängigkeitserkrankung vor:

Ein hilfreiches Konfliktlösungsmodell nach Marshall B. Rosenberg

 

Ein Beispiel aus der Praxis

Lisa und Robert sind mit dem Auto in den Urlaub aufgebrochen. Da Robert auf Reisen gerne etwas mehr Bargeld in der Tasche hat, fährt er noch rasch zur Bank. Lisa wartet im Auto. Kopfschüttelnd kehrt er mit den Kontoauszügen in der Hand zurück und sagt beim Einsteigen: „Wir haben beide in den letzten vierzehn Tagen vierhundert Euro abgehoben. Wo geht nur unser Geld hin?“ Was Lisa hört, ist: “Was hast du mit dem Geld gemacht?“ „Gar nichts habe ich mit dem Geld gemacht,“ fährt sie Robert an, der die Augen verdreht und gekränkt sagt: „Schnauz mich nicht schon wieder an.“ Die gute Urlaubsstimmung ist dahin. Obwohl sich später relativ leicht klären lässt, wozu das Geld gebraucht wurde, streiten Robert und Lisa als sie in meine Praxis kommen, immer noch darüber, wer Recht hat, mit dem was der Andere gesagt und wie gemeint hat. Beide sind jedoch motiviert ihre Konflikte zukünftig schmerzfreier zu lösen.  

Das Büchlein „Giraffentango - Selbstbewusste Kommunikation in der Partnerschaft“ von Serana Rust habe ich mit Freude gelesen.

Es ist eine spannende und hilfreiche Lektüre für Paare, die wertschätzend und aufrichtig miteinander kommunizieren möchten -  auch dann, wenn der Andere etwas tut, was heftige Gefühle auslöst und blinde Reiz-Reaktions-Mechanismen aufwachen.  Das Buch ist eine Bereicherung für Laien und Profis.

Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Expedition in eines der aufregendsten und schwierigsten Gelände: Der gelingenden Kommunikation in der Partnerschaft. Wir durchleben mit Ernst und Eva Lauschangriffe und Hörfehler, erfahren was mit verbalem Superfood gemeint ist und wie es Leon und Lisa gelingt, rechtzeitig den „Giraffenfallschirm“ zu ziehen, damit sie nicht wieder in ihren alten schmerzhaften Mustern landen. Um uns bewusst zu machen wie Kommunikation gelingen oder scheitern kann holt sich die Autorin Unterstützung aus der Tierwelt. In Anlehnung  an den amerikanischen Psychologen und Begründer der Gewaltfreien Kommunikation Marschall B. Rosenberg. Das Büchlein ist in einem herzerfrischenden und humorvollen Schreibstil verfasst, mit vielen direkten Dialogen, anschaulich und nachvollziehbar.

 

Am Dienstag, 22.11.2016 um 19 Uhr informieren wir Sie in der Frühlings-Apotheke in Dachau zum Thema „Was tun bei Tinnitus?"

 


Bei etwa 40 Prozent der Menschen, die unter Tinnitus leiden besteht, nach einer Studie der Deutschen Tinnitus Liga, zusätzlich eine Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis). Bei ihnen verursachen bereits ganz alltägliche Geräusche Probleme. Sie reagieren mit Angst, Schmerzen und können sogar Panikzustände bekommen. Es wird ihnen einfach "alles zu laut". Das bedeutet nicht, dass sie ein besonders empfindliches Gehör haben, sondern ihre persönliche Toleranzgrenze gegenüber Geräuschen ist deutlich vermindert.

Hörtraining ist eine der Möglichkeiten, um das in den Griff zu bekommen. Denn die Vermeidung von Geräuschen macht die Lage in der Regel eher schlimmer.

In einem Beitrag von Dr. Thomas Hartl auf www.forumgesundheit.at empfiehlt Dr. Helmut Schaaf, Oberarzt der Tinnitus Klinik am Krankenhaus Bad Arolsen, den Betroffenen einige Übungen:

  • Sich auf das Hören zu konzentrieren und bewusst z.B. Blätterrauschen, Tier- und Vogelstimmen wahrzunehmen
  • Angenehme, entspannende Musik zu hören und auf die eigenen Gefühle und Reaktionen dabei zu achten
  • Sich innerhalb einer lauteren Geräuschkulisse auf ein bestimmtes Geräusch zu fokussieren um Hörfilter zu aktivieren - eine besonders herausfordernde Übung.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen: Besuchen Sie doch einfach einmal eine meiner > Offenen Tinnitus-Sprechstunden.